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Bundesrat Beat Jans unterzeichnet PNR-Abkommen mit EU-Innenkommissar Magnus Brunner
Bundesrat Beat Jans hat am 5. März 2026 an einem Treffen der EU-Justiz- und Innenminister (JI-Rat) in Brüssel teilgenommen. Am Rande des Treffens unterzeichneten Bundesrat Beat Jans und EU-Innenkommissar Magnus Brunner das Abkommen über den Austausch von Flugpassagierdaten (Passenger Name Record PNR) zwischen der Schweiz und der EU. Dank dem Abkommen wird die Schweiz PNR-Daten aus dem EU-Raum erhalten und diese auswerten können. Die Nutzung von PNR ist ein wichtiges Instrument für die Polizei zur Bekämpfung von Terrorismus und anderer Schwerstkriminalität wie Menschenhandel.
Arbeitsbesuch des Chefs der Armee bei den Ständigen Missionen der Schweiz bei der NATO und der EU in Brüssel
Vom 5. bis 6. März 2026 stattet der Chef der Armee, Korpskommandant Benedikt Roos, den Ständigen Missionen der Schweiz in Brüssel einen Arbeitsbesuch ab. Dieser ermöglicht es ihm, sich einen Überblick über die relevanten Akteure und Prozesse innerhalb der NATO und der EU zu verschaffen.
Bilaterale Kulturgütervereinbarung mit Côte d’Ivoire in Kraft getreten
Die bilaterale Vereinbarung über den internationalen Kulturgütertransfer zwischen der Côte d’Ivoire und der Schweiz ist heute in Kraft getreten. Damit verbessert sich der Schutz von Kulturgütern, die aus der Zeit vor 1500 n. Chr. stammen und besonders stark von Plünderungen betroffen sind. Das Abkommen war im Juni letzten Jahres von Bundesrätin Elisabeth Baume-Schneider und der ivorischen Kulturministerin Françoise Remarck unterzeichnet worden.
Weniger Führerausweisentzüge im Jahr 2025
Die Zahl der Führerausweisentzüge ist 2025 im Vergleich zum Vorjahr leicht gesunken. Hauptgründe für einen Entzug bleiben überhöhte Geschwindigkeit, Angetrunkenheit und Unaufmerksamkeit. Gleichzeitig nahm die Zahl der neu erworbenen Führerausweise für Personenwagen zu. Dies geht aus den Statistiken zu den Führerausweisen und Administrativmassnahmen hervor, die das ASTRA publiziert hat.
BAG-Bulletin
Die neuste Zahlen sind auf der Website BAG-Bulletin publiziert: Meldungen Infektionskrankheiten – Sentinella-Statistik – Wöchentliche Übersicht zu respiratorischen Viren – Rezeptsperrung
Die Lage auf dem Arbeitsmarkt Februar 2026
Das Staatssekretariat für Wirtschaft SECO publiziert seine neusten Erhebungen zur Arbeitsmarktsituation in der Schweiz. Die Zahl der Arbeitslosen verringerte sich im Februar 2026 gegenüber dem Vormonat um 1’204 (-0,8%) auf 151’076. Im Vergleich zum Vorjahresmonat erhöhte sich die Arbeitslosigkeit um 15’630 (+11,5%). Die Arbeitslosenquote verharrte im Februar 2026 bei 3,2%. Die Auszahlungen der Arbeitslosenkassen mit dem neuen Zahlungssystem ASAL 2.0 sind auf Kurs.
Spiegel der Schweiz, die Nationalbibliothek zeigt eine Ausstellung rund um Schweizer Seen
Vom 12. März bis zum 5. Juni 2026 präsentiert die Schweizerische Nationalbibliothek ihre neue Ausstellung «Seen, Spiegel der Schweiz». Diese lädt zum Eintauchen in die Schweizer Seenlandschaften ein und beleuchtet die wichtige Rolle der Gewässer in der Geschichte und Entwicklung unseres Landes.
Bundesasylzentrum Buosingen: Projekt für Weiterbearbeitung ausgewählt
Das Bundesamt für Bauten und Logistik (BBL) und das Staatssekretariat für Migration (SEM) haben den Studienauftrag zum Neubau des Bundesasylzentrums Buosingen in der Gemeinde Arth im Kanton Schwyz abgeschlossen. Das Beurteilungsgremium hat das Projekt des Generalplanerteams um die Ruprecht Architekten GmbH aus Zürich zur Weiterbearbeitung ausgewählt.
Polymer-Material ermöglicht bessere Feststoffakkus Ein flexibler Elektrolyt für feste Batterien
Feststoffbatterien verzichten auf brennbare flüssige Elektrolyten und sind somit sicherer als konventionelle Lithiumionenakkus. Empa-Forschende haben einen festen Elektrolyten entwickelt, der auf einem dehnbaren Polymer basiert. Das skalierbare Material könnte bessere Feststoffbatterien ermöglichen und etwa in flexiblen Akkus für medizinische Anwendungen zum Einsatz kommen.
Energiekrise in der Ukraine: Die ersten Lieferungen von Diesel-Generatoren aus der Schweiz sind in Kyjiw eingetroffen
Die ersten Geräte der rund 70 Diesel-Generatoren, die der Bund als Reaktion auf die schwerste Energiekrise seit Kriegsbeginn in die Ukraine liefert, sind in Kyjiw (Kiew) angekommen. In Anwesenheit des Leiters des Bereichs Internationale Zusammenarbeit der Schweizer Botschaft, Jean-Luc Bernasconi, nahm der ukrainische Katastrophenschutz die Generatoren am 4. März 2026 offiziell entgegen und wird sie an verschiedenen Orten einsetzen, an denen die Energie-Infrastruktur zerstört ist. Die Generatoren aus der Schweiz sind Teil des Hilfspakets des Bundesrates vom 11. Februar 2026 zur Lieferung von dringend benötigten Energiegütern in die Ukraine. Weitere Lieferungen, zu denen auch gasbetriebene Heizkörper gehören, folgen laufend.
Quellensteuertarife 2026
Die Eidgenössische Steuerverwaltung ESTV hat die Quellensteuertarife für das Jahr 2026 publiziert:Löhne: Der Kanton AG hat die Tarifdatei korrigiert (Die Beitragsgrenze bei den Tarifcodes L, M, N und Q sowohl mit und ohne Kirchensteuern, mit 0 Kindern, wurde von CHF 1 000 000 auf CHF 99 999 angepasst).
Öffentliche Warnung: Cadmium in Schmuck
Im Ring «Dollarzeichen Gangster Rapper» wurde Cadmium nachgewiesen. Eine Gesundheitsgefährdung kann nicht ausgeschlossen werden. Das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) empfiehlt, das betroffene Produkt nicht zu verwenden. Die Fortura AG hat das Produkt umgehend aus dem Verkauf genommen und einen Rückruf gestartet.