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Ressortforschung des Bundes
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Federführung bei der Ressortforschung im Bereich Landwirtschaft:

Bundesamt für Landwirtschaft
Forschungsstab mit Fachbereich Forschung und Beratung
3003 Bern

Forschung im BLW

Factsheets
PDF Fact sheets 2011 (184 KB)
PDF Fact sheets 2010 (196 KB)
PDF Fact sheets 2009 (193 KB)
PDF Fact sheets 2008 (111 KB)
PDF Fact sheets 2007 (111 KB)
PDF Fact sheets 2005 (144 KB)
PDF Fact sheets 2004 (145 KB)

Die Ressortforschung im Bereich Landwirtschaft

Landwirtschaft

Der Bund sorgt dafür, dass die Landwirtschaft durch eine nachhaltige und auf den Markt ausgerichtete Produktion einen wesentlichen Beitrag leistet zur sicheren Versorgung der Bevölkerung, zur Erhaltung der natürlichen Lebensgrundlagen und zur Pflege der Kulturlandschaft sowie zur dezentralen Besiedlung des Landes.

Die agrarpolitische Strategie des Bundesamtes für Landwirtschaft BLW ermöglicht es, der Vision einer nachhaltigen Land- und Ernährungswirtschaft im Zeithorizont 2025 einen bedeutenden Schritt näher zu kommen. Die Strategie wird durch die folgenden vier Schwerpunkte konkretisiert: 1. Sichere und wettbewerbsfähige Nahrungsmittelproduktion und -versorgung gewährleisten, 2. Ressourcen effizient nutzen und nachhaltigen Konsum fördern, 3. Vitalität und Attraktivität des ländlichen Raums stärken sowie 4. Innovation und Unternehmertum in der Land- und Ernährungswirtschaft fördern.

Als Kompetenzzentrum des Bundes im Bereich der Agrarpolitik kommt dem BLW die zentrale Aufgabe zu, seinen Forschungsbedarf in Bezug auf die Weiterentwicklung der Agrarpolitik und die Evaluation der agrarpolitischen Massnahmen frühzeitig zu formulieren und mit geeigneten Instrumenten abzudecken. Dem Amt stehen dazu primär die periodischen Leistungskontrakte mit den Agrarforschungspartnern sowie die spezifischen Forschungsaufträge und -beiträge zur Verfügung, wobei dem jeweils vierjährigen Leistungsauftrag an und den jährlichen Leistungsvereinbarungen mit Agroscope eine besondere Bedeutung zukommt.

  1. Ein ökonomisch leistungsfähiger Agrarsektor:
    Wettbewerbsfähigkeit und Innovation, Sicherheit und Qualität der Nahrungsmittel zu marktgerechten Preisen, tiefere Produktionskosten.
  2. Ein ökologisch und ethologisch verantwortungsvoller Agrarsektor:
    Erhaltung/nachhaltige Nut¬zung der natürlichen Ressourcen wie Boden, Wasser, Luft und Landschaft sowie Biodiversität, Verständnis für ökosystemare Zusammenhänge, Technikfolgenabschätzungen, Ökotoxikologie im Landwirtschaftsbereich, Umweltleistungen des Agrarsektors, artgerechte Tierhaltung.
  3. Eine sozialverträgliche Entwicklung des Agrarsektors:
    Einkommenssituation in Zusammenhang mit Lebensqualität, Strukturdynamik, Anpassungsmöglichkeiten, Auswirkungen auf den ländlichen Raum.
  4. Früherkennung:
    Bereitstellen von Wissen für künftige Herausforderungen: Ernährung und Gesundheit, Produktinnovation, Qualitäts- und Umweltstandards, Warenflüsse, geschlossene Kreisläufe, Klimawandel.
  5. Problemorientierte Systemforschung:
    Effektive Problemlösungen erfordern oft transdisziplinäre und innovative Systemansätze.
  6. Kommunikation und Wissensmanagement:
    Forschungsergebnisse kundengerecht den Nutzern zur Verfügung stellen. Die Forschung tritt transparent und medienwirksam mit der breiten Öffentlichkeit in Dialog.

Ausblick 2013 - 2016

Agroscope, die Forschungsanstalt des BLW für die Land- und Ernährungswirtschaft, setzt sich in den kommenden Jahren in besonderem Masse mit folgenden thematischen Schwerpunkten auseinander:

  • Ökologische Intensivierung: Steigerung des Ressourceneinsatzes unter Erhaltung der ökologischen Errungenschaften; Förderung natürlicher Regulierungsmechanismen und umweltschonender Produktionsverfahren; Entwicklung alternativer Düngungsformen.
  • Sicherung der natürlichen Ressourcen: Bereitstellen von Grundlagen zur Erhaltung der landwirtschaftlichen Nutzfläche, der Bodenfruchtbarkeit und Biodiversität, zur quantitativen und qualitativen Erhaltung des Grundwassers, zur Luftreinhaltung, zum Tierwohl und Tierschutz.
  • Beitrag der Land- und Ernährungswirtschaft zum Klimaschutz und Anpassung der Land- und Ernährungswirtschaft an den Klimawandel: Chancen nutzen und negative Auswirkungen auf Erträge und Umwelt abfedern.
  • Qualitativ hochwertige und sichere Lebensmittel für eine gesunde Ernährung: Entwicklung von Strategien, die den Kriterien der Nachhaltigkeit und Gesundheit genügen und neue Lösungen für zu erwartende Probleme anbieten.
  • Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit der Land- und Ernährungswirtschaft: Lösungen zur Nutzung von Differenzierungspotenzialen und zur Reduktion von Produktionskosten. Entscheidungshilfen für Politik und Unternehmen aus der Land- und Ernährungswirtschaft.
  • Vitalität und Attraktivität ländlicher Räume: Bereitstellen von Grundlagen für eine nachhaltige Entwicklung ländlicher und peri-urbaner Gebiete unter Einbezug komplementärer Wertschöpfungsketten. Entwicklung konsistenter Raumplanungskonzepte.

Rechtliche Grundlage

Intern Politikbereich: Landwirtschaft

Partner

Landwirtschaftlicher Forschungsrat

Der landwirtschaftliche Forschungsrat ist das beratende Organ des Bundesamtes für Landwirtschaft. Er gibt Empfehlungen für die strategische Ausrichtung der Ressortforschung. Dabei berücksichtigt er die agrar-, forschungs-, umwelt- und gesellschaftspolitischen Ziele des Bundesrates.

Intern Landwirtschaftlicher Forschungsrat