Die Ressortforschung im Bereich Energie
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Wie in allen Industriestaaten ist die Energieforschung auch in der Schweiz ein wichtiges Standbein der Energiepolitik. Die öffentliche Hand wendet dafür jährlich rund 160 Millionen Franken auf. Ziel ist die Schaffung einer gesicherten und nachhaltigen Energieversorgung, die Stärkung des Technologiestandorts Schweiz und die Erhaltung der hohen Qualität der Schweizer Forschung. Die nationale und internationale Zusammenarbeit und die effiziente Umsetzung der Forschungsergebnisse geniessen dabei einen hohen Stellenwert.
Das Forschungskonzept des BFE orientiert sich am Energieforschungskonzept des Bundes, welches alle vier Jahre von der Energieforschungskommission (CORE) ausgearbeitet wird.
Das BFE deckt mit seinen Energieforschungsprogrammen beinahe das gesamte Spektrum der Energieforschung ab. Eine Sonderstellung nehmen die Energieforschungsprogramme zur Kernenergie ein. Für die drei im vorliegenden Energieforschungskonzept aufgeführten Forschungsprogramme Kernfusion, Kernspaltung und nukleare Sicherheit sowie Regulatorische Sicherheitsforschung übernimmt das BFE lediglich die Funktion einer Auskunftsstelle. Die Festlegung der Zielsetzungen sowie die Zuteilung der finanziellen Mittel liegen in der Kompetenz des Staatssekretariats für Bildung, Forschung und Innovation SBFI bzw. des ETH-Rats. Lediglich für das Forschungsprogramm Radioaktive Abfälle liegt die Kompetenz beim BFE.
Ein wichtiges Instrument der Energieforschung des BFE sind Pilot- und Demonstrationsprojekte. Während Pilotprojekte der technischen Systemerprobung dienen, sollen Demonstrationsprojekte die Markterprobung ausweisen. Sie werden entsprechend im Massstab 1:1 erbaut und ermöglichen eine strenge technische, wirtschaftliche und eventuell gesellschaftliche Beurteilung im Hinblick auf eine erhoffte kommerzielle Einführung.
Ausblick 2013 - 2016
Ab 2013 werden die Aktivitäten des BFE im Bereich der Pilot- und Demonstrationsprojekte gestärkt. Zu diesem Zweck hat der Bundesrat eine Plafonderhöhung um 5 Mio. Franken beschlossen.
Auch für die Periode 2013–2016 liegen die Prioritäten bei der rationellen Energienutzung, der erneuerbaren Energie und der sozio-ökonomischen Forschung. Es sollen aber vermehrt systemübergreifende Projekte unterstützt werden. Beispiele dafür sind etwa Smart Cities ‒ in erster Linie auf der Stufe von Arealen und Quartieren ‒ oder das Zusammenspiel von dezentraler Erzeugung, Speicherung und dezentralem Verbrauch von Energie.
Die Zielsetzungen der 20 Forschungsprogramme des BFE sind unter www.energieforschung.ch einsehbar.
Rechtliche Grundlage
Politikbereich 5: Energie
Beratende Kommission
Eidgenössische Energieforschungskommission (CORE)
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